Aquaponik – nachhaltige Versorgung mit Fisch und Gemüse

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Datum: 26. Juni 2005
Zeit: 16:00 - 18:00
Ort: Leibniz-Institut

Kontakttelefon: 0173-706 4828
Moderation: Dipl.-Ing. Peter Schrage-Aden, Aktionskreis Energie e.V.
Referenten: Prof. Dr. Werner Kloas, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V., Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
Förderung: Umwelt- und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf

Besichtigung

Aquaponik – nachhaltige Versorgung mit Fisch und Gemüse

Wir haben zwei Mal die „Gemüse und Fisch“ – Anlage in der Malzfabrik besichtigt. Auf Grund der großen Nachfrage haben wir eine weitere Besichtigung zum Thema geplant, diesmal am Müggelsee.

Entwickelt wurde die vorgestellte Technik im Leibnitz-Institut für Gewässerökologie am Müggelsee. Wir wollen ihnen die Gelegenheit geben, sich über den Stand der Forschung und der verschiedenen in Berlin praktizierten Ansätze zu informieren.

Ziele aller Anlagen sind

  • ressourcenschonende Wasserkreislaufsysteme
  • Reduktion von Transportwegen und Kühlketten
  • Einsatz von biologischem Dünger
  • biologischen statt chemischen Pflanzenschutz
  • Hygienestandards und nachhaltige Besatzdichte statt präventiver Medikamentengabe
  • CO2 reduzierte Gesamtbilanz im Produktionsprozess
  • das Verhältnis von eingesetztem tierischen Eiweiß zur Produktion von Fisch.

17-35% der weltweiten CO2-Emmissionen stammen aus Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Die neue Bundesregierung hat vereinbart, hier deutliche Reduzierungen zu erreichen.

Heute wird in der Landwirtschaft 70% des weltweiten genutzten Süßwassers verbraucht. Über 1 Mrd. Menschen sind von Fisch als Proteinquelle abhängig, aber 85% der Weltmeere sind überfischt. Lebensmittel legen oft weite Wege von der Produktion zum Verbraucher zurück. Kühlketten und der Transport mit dem Flugzeug verursachen beträchtliche Mengen CO2 und Kosten.

Professor Kloas wird uns die Versuchsanlagen vorstellen und über den aktuellen Stand der Entwicklung berichten. Insbesondere vor dem Hintergrund der Pläne von Vattenfall, eine größere Anlage in der Rummelsburger Bucht zu realisieren, ist das Thema sehr aktuell.

Anfahrt zum Institut: Mit S-46 bis Schöneweide/Sterndamm oder S-3 bis Friedrichshagen, jeweils umsteigen in Tram 60 bis Endstation „Altes Wasserwerk“ danach 500 m Fußweg bis Müggelseedamm 310.

Nach der Besichtigung haben wir für eine Nachbesprechung einen Tisch im nahegelegenen Restaurant Tresoli, Bölsche Str. 105 reserviert (liegt auf dem Rückweg mit der Tram 60, Haltestelle Marktplatz Friedrichshagen).

 

Beim Gemüseanbeu wird schon weiter geforscht: Gemüseanbau in der Antarktis und im All


Anmeldung

Ticket-Typ Plätze
Besucherticket
Dank einer Förderung des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf ist die Veranstaltung kostenfrei