Der Weg zu einer nachhaltigen Schule

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Datum: 15. September 2015
Zeit: 17:30 - 19:15
Ort: KEBAB Vortragsraum

Moderation: Dipl.-Ing. Monika Remann, Agentur für nachhaltiges Bauen
Referenten: Dipl.-Ing Michael Oleck, Bauamt


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V., KEBAB gGmbH
Förderung: Umwelt- und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf , Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf

Infovortrag

Der Weg zu einer nachhaltigen Schule

„Der Weg zu einer nachhaltigen Schule“ aus der Sicht der Bauverwaltung

Die Stadt Hohen Neuendorf  ist inzwischen bereits weithin bekannt und anerkannt wegen seines Aufsehen erregenden Schulbaus, der Grundschule in der Niederheide. Diese Schule, die auch bereits im Rahmen der Veranstaltungen des AKE besichtigt worden ist, ist nicht nur als „Plus-Energie-Schule“ konzipiert worden, sondern hat inzwischen auch den Gold-Standard des BNB- Zertifizierungs- Systems erreicht.

2015-09-15 Schule Hohen Neuendorf

Damit erfüllt sie nicht nur die Kriterien der Energie-Effizienz sondern auch die der Nachhaltigkeit. Viele Lehrer, Schüler, Eltern, die sich in Berliner Schulen mit unzureichenden hygienischen Verhältnissen und schlechten Raumluftqualitäten herumschlagen müssen, mögen sich nun fragen, ob in Hohen Neuendorf alles anders ist.

Dabei gibt es auch in dieser Stadt Schulgebäude, die ebenso mit den alltäglichen Problemen von Platznöten bis hin zu unbefriedigenden baulichen Zuständen konfrontiert sind. Auch der Vorläufer der heutigen Vorzeige-Schule in der Niederheide war reich an solchen Fragestellungen.

Um so mehr interessiert es uns, wie aus den auch dort verbesserungswürdigen Zuständen derartig bahnbrechende Standards entwickelt werden konnten. Wie sind die ehrgeizigen Ziele entstanden? Wie konnten Sie gegen Widerstände durchgesetzt werden? Auf wen kam es dabei an: die Schulleitung und die Lehrer, die Eltern und die Schüler, die Verwaltung, die Politik, die Planer, die Handwerker? Wer war in welchem Stadium wichtig, und welche Qualitäten waren dabei gefragt? Mussten die anderen Schulen der Stadt unter dieser Vorzeigeschule leiden? Und hat diese Schule überhaupt erreicht, was sie wollte, bzw. was ihr versprochen worden war? Ist schließlich das Ergebnis übertragbar?

Auf solche brennenden Fragen kann uns der zuständige Bauamtsleiter der Stadt, der den ganzen Entwicklungs-, Planungs- und Bauprozess erlebt und kräftig unterstützt hat, Antworten geben. Er kann uns einen Einblick in den Alltag einer Bauverwaltung geben, die versucht, sich nicht vom Tagesgeschehen überrollen zu lassen, sondern zur tatkräftigen Problemlösung und vorzeigbaren Ergebnissen beiträgt.

Vortragsunterlagen von Herrn Oleck

Weitere Informationen zum Projekt:
Die erste Plusenergieschule Deutschlands in der Bewährungsprobe
Prof. Friedrich Sick, Sebastian Dietz,
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

PLUSENERGIE – GRUNDSCHULE HOHEN NEUENDORF
Prof. Ingo Lütkemeyer, IBUS – Architekten und Ingenieure

Wenn Sie zum ersten Mal kommen, schauen Sie besser zuerst auf die Wegbeschreibung.


Anmeldung

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