Innovative Energiekonzepte für Wohngebäude, Gewerbe und Quartiere

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Datum: 04. März 2016
Zeit: 9:00 - 17:00
Ort: KEBAB Vortragsraum

Experten UE: 8
Moderation: Dipl. Volksw. Adi Golbach, KWK kommt
Referenten: Dipl. Volksw. Adi Golbach, KWK kommt; Dipl.-Ing. Christian Kirscht, EBU-Tech; Michael Viernickel, GeoEn; Dipl.-Kaufm. Oliver Zernahle, Berliner Energieagentur


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V., KEBAB gGmbH, KWK kommt UG

Workshop

Innovative Energiekonzepte für Wohngebäude, Gewerbe und Quartiere

2016-03-05 Innovative BHKW

Wirtschaftliche Synergien für Hocheffizienz und Erneuerbare Energien durch integrative Energiekonzepte mit BHKW,-Wärmepumpen und Solar-Anwendungen unter maximaler Verwendung des erzeugten Stroms im Objekt

Kooperationspartner

Druck2016-03-05 Verbraucher2016-03-05 DEN2016-03-05 DGS

Die Energiewende war bislang im Wesentlichen eine Stromwende. Doch mit Blick auf den Klimaschutz als primäres Transformationsziel liegen die höchsten Treibhausgasemissionen nicht im Stromsektor sondern im Wärmesektor, mit Schwerpunkt auf dem Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser.

Hier bieten sich für die praktische Umsetzung von Klimaschutz  verschiedene technische Lösungen an:

  • von der Kombination von Brennwertkesseln mit Solarthermie,
  • über verschiedene Varianten des Einsatzes von Wärmepumpen,
  • den Bezug von Nah-/ Fernwärme mit hohen KWK-Anteilen
  • bis hin zum dezentralen Betrieb von Blockheizkraftwerken (BHKW) in den Gebäuden.

Von diesen Optionen tangiert letztere neben der Wärmeversorgung auch die direkte Stromversorgung des Gebäudes. Als weitere Möglichkeit der Eigenerzeugung von Strom hat die Photovoltaik die größte Bedeutung in der praktischen Umsetzung erlangt.

Bisher werden all diese Optionen in der Regel einzeln für sich betrachtet und mit einander verglichen, soweit nicht sogar von vorneherein eine Festlegung auf eine einzige Lösung erfolgt. Diese Herangehensweise versperrt jedoch den Blick auf integrative Synergie-Lösungen, bei der ein wirtschaftliches Optimum erst durch eine Kombination  von Technologien zustande kommt.

Der Workshop wird konzeptionelle Überlegungen einer solchen integrierten Herangehensweise für Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Quartiere vorstellen, planerische Optimierungen herausarbeiten und erste praktische Erfahrungen von Unternehmen präsentieren.

Im Zentrum steht jeweils ein im Objekt betriebenes BHKW, da es als einzige der oben genannten technischen Optionen sowohl zur Wärmeversorgung als auch zur Stromeigenerzeugung beitragen kann. Der Strom aus dem BHKW soll nach Möglichkeit eingesetzt werden um teuren Strombezug aus dem öffentlichen Netz zu ersetzen.

Dazu wird er in Mehrwohnungsgebäuden unter Nutzung sog. Mieterstrommodelle an Mieter oder Wohnungseigentümer geliefert.

Nicht im Objekt verbrauchter Strom  wird anstelle einer wirtschaftlich unattraktiven Einspeisung ins öffentliche Netz mittels einer E-Wärmepumpe in Wärme umgewandelt und im Haus  zum Heizen und für Warmwasserbereitung genutzt. Dabei wird als weitere Eigenerzeugungsoption auch die Kombination mit einer PV-Anlage untersucht.

Zu Beginn des Workshops werden einige wesentliche Grundlagen der BHKW- und Wärmepumpentechnik und der aktuellen Förderung vermittelt (u.a. neues KWK-Gesetz 2016).

Der Workshop des Veranstalters Aktionskreises Energie e.V. wird geleitet von Adi Golbach, Geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsbüros KWK kommt U.G. Als weitere mitwirkende Referenten konnten erfahrene Fachleute aus Unternehmen gewonnen werden, die in den tangierten Bereichen aktiv sind.

Beispiele behandelter Fragen und Themen

  • Wie kann selbst erzeugter Strom im Objekt optimal verwertet werden?
  • Welche technischen und rechtlichen Möglichkeiten bestehen?
  • Welche Synergien und Konflikte ergeben sich bei unterschiedlichen Kombinationen von BHKW- Wärmepumpe–Solarthermie – Photovoltaik
  • Welche Fördermöglichkeiten sind zu beachten?
  • Warum muss bei Wärmekonzepten das Temperaturniveau berücksichtigt werden?
  • Warum thermische Nutzung von Strom Wärmepumpen erfordert?
  • Wie häufig und mit welchen Konsequenzen können BHKW und Wärmepumpen getaktet werden?
  • Was muss Anlagensimulation und Regelung zur Betriebsoptimierung können?
  • Welche Vorteile bieten Mieterstromkonzepte und wie funktionieren sie?
  • Aspekte integraler Planung Gebäudehülle vs. Technik

Link zu Programm- und Ablaufplanung

Die Vortragsunterlagen erhalten die Teilnehmer über eine gesonderte Mail, folgen Sie dem Link in der Verständigungsmail.

 

 


Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.