Thermische Gebäudesimulationen

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Datum: 02. September 2014
Zeit: 17:30 - 19:30
Ort: KEBAB Vortragsraum

Experten UE: 2

Referenten: Dipl.-Ing. Michael Podlesny


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V.

Vortrag

Thermische Gebäudesimulationen

Thermische Gebäudesimulationen bis Computer-Fluid-Design (CFD) – Vorstellung verschiedener Berechnungsmethoden und deren Einfluss auf die Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes und der Anlagentechnik

Die „thermische Gebäudesimulation“ ermöglicht es, ein Gebäude unter Berücksichtigung der geplanten Nutzung thermodynamisch zu simulieren und die erforderlichen Heiz- und Kühllasten zu bestimmen, um damit eine Heizungs- bzw. Kühlanlage optimal auszulegen. Variantenrechnungen mit definierter Überschreitung der Sollwerte erlauben es, Anlagen kleiner und energetisch günstiger zu dimensionieren, wenn (temporär) geringe Komforteinschränkungen vom Bauherrn akzeptiert werden. Das spart Investitions- und ganzjährig Energiekosten.

Durch die grafische Darstellung stundengenauer Heiz- und Kühlastverläufe können kritische Zustände von Unter- oder Überversorgung noch im Planungsstadium analysiert und erkannt werden. Dies ist möglich für einzelne Räume bis hin zu komlexen Einheiten (Zonen).

Inhalt:

Im Rahmen der integralen Planung werden Nutzung, Komfort, Gebäude, Strömung von und an Gebäude- und Anlagenteile formuliert. Ziel ist die Verknüpfung der Faktoren zu einem nutzer- und energieeffizienten Gesamtkonzept. Der Referent erläutert einige Aspekte der statischen und dynamischen Betrachtungsansätze in der „thermische Gebäudesimulation“ und deren Auswirkungen. In vorliegendem Beitrag werden die einzelnen Berechnungsverfahren vorgestellt und inhaltlich in ihrer Leistungsfähigkeit verglichen und die Unterschiede an Beispielen verdeutlicht.