Virtuelle Kraftwerke in der Praxis – Erfahrungsbericht

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Datum: 07. Oktober 2014
Zeit: 17:30 - 19:30
Ort: KEBAB Vortragsraum

Experten UE: 2
Moderation: Dipl.-Ing. Peter Schrage-Aden, Aktionskreis Energie e.V.
Referenten: Annahelene Jasper-Martens, Vattenfall; Dipl.-Ing. Johannes Hinrichsen, BTB


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V.

Vortrag

Virtuelle Kraftwerke in der Praxis – Erfahrungsbericht

In der Reihe KWK konkret – Virtuelle Kraftwerke in der Praxis- ein Erfahrungsbericht

Beitrag des AKE zur Woche „Berlin spart Energie“

Rot – grün gräbt Vattenfall um, die neue schwedische Regierung will ihren Staatsskonzern auf Regenerative Energie und Energieeffizienz umpolen. So titelten die Zeitungen an diesem Wochenende.
Da paßt es, dass wir Anne Jasper-Martens am Dienstag eingeladen haben, die für lokale Partnerschaften in Berlin bei Vattenfall verantwortlich ist. (Stichworte: virtuelles Kraftwerk, demand response, Lastmanagement zu Hause). Wir sind gespannt, wie sich der Konzern, der auch Energiesparpartner für alle bezirklichen Liegenschaften ist, zu einem nachhaltigen Energiedienstleister umbauen will.
Lichtblick hat seit langem als kleiner Konkurent gezeigt, in welche Richtung Energieeffizienz gehen kann. Und welche Probleme dabei auftreten können. Schwarmintelligenz ist weiter das Stichwort, auch wenn die Partnerschaft mit VW aufgekündigt wurde. Lichtblick schaltet eigene und fremde BHKW auf seine zentrale Steuerung. Wie, das erfahren wir von  Reiner Szieleit.
Johannes Hinrichsen von der Blockheizkraftwerks – Betreibergesellschaft  BTB wird uns seine Erfahrungen mit Mieterstromprojekten berichten

Das Konzept der „Schwarmintelligenz“, bei dem durch intelligente Steuerung vieler Verbraucher Lastspitzen und somit Energieerzeugungskapazitäten vermieden werden, besticht. Im Bezirk stehen über100 BHKW, die dafür genutzt werden könnten.

Der Durchbruch für diese intelligente Technik steht aber noch bevor.

Wir wollen uns das Konzept der „Schwarmintelligenz“ nochmal erläutern lassen und stellen einige nach wie vor offene Fragen.:

  • ob die Versorgungssicherheit wirklich garantiert werden kann,
  • ob es möglich ist, bestehende BHKWs zusätzlich ins intelligente Netz zu integrieren,
  • und ob das BHKW dadurch wirtschaftlicher betrieben werden kann.
  • ob auch Notstromanlagen in die virtuellen Netze eingebunden werden können.