Fernwärme für Rathaus und Quartiere – Weiterentwicklung

Datum: 19. Juni 2006
Zeit: 16:30 - 18:45
Ort: KEBAB Vortragsraum

Moderation: Dipl.-Ing. Bernd Steinhoff, Aktionskreis Energie e.V.


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V., KEBAB gGmbH, Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
Förderung: Umwelt- und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf

Bildungsvortrag

Fernwärme für Rathaus und Quartiere – Weiterentwicklung

Referentendaten:  Mailadresse und vollständiger Name mit Titel, Bild, Beitragsbild,

Gemeinsam gestalten wir Berlins Wege zur Klimaneutralität. In den Quartieren der wachsenden Stadt finden wir zusammen mit den Akteuren vor Ort die besten Lösungen für die urbane Wärmewende. Die Vattenfall Wärme Berlin setzt dafür auf ein smart gesteuertes Fernwärmesystem, lokale Wärmenetze und dezentrale Erzeugung. Gunther Müller: Sprecher des Vorstandes der Vattenfall Europe Wärme AG

Für unsere Immobilienprojekte sind wir immer auf der Suche nach zukunftsweisenden Lösungen. Mit Vattenfall haben wir einen Partner gefunden, der Wärmekonzepte entwickelt, die die Aspekte Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit perfekt vereinen.
Peter Jorzick, Geschäftsführer HAMBURG TEAM Gesellschaft für Projektentwicklung mbH

Von Gebäudeeigentümern fordert der Gesetzgeber den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien bzw. nachhaltigen Klimaschutz. Mit mindestens 50 Prozent Anteil hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gilt der Anschluss an Fernwärme als anerkannte Ersatzmaßnahme.

Wir helfen Berlin und unseren Kunden, ihre Klimaziele mit regionalen und umweltschonenden Wärmelösungen zu erreichen und bis 2050 klimaneutral zu werden.

Das Besondere an Berlins Fernwärme ist ihre hundertprozentig lokale Erzeugung und weitgehende Produktion in Kraft-Wärme-Kopplung.

Wir entwickeln für Sie ein individuelles Versorgungskonzept – von der Planung bis zur Errichtung der Anlage sorgen wir für eine maßgeschneiderte Lösung – passend zu Ihrem Gebäude.

Kunden, die an die Fernwärmeversorgung angeschlossen sind, tragen erheblich dazu bei, die Umwelt zu entlasten. Im Vergleich mit gas- oder ölbeheizten Gebäuden entsteht pro Wohnung und Jahr ca. 1 Tonne weniger CO2-Emission. Dank der gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme benötigt Fernwärme aus KWK bei der Wärmeerzeugung den mit Abstand geringsten Einsatz von Primärenergie. Die Fernwärme von Vattenfall wurde von der TU Dresden mit einem Primärenergiefaktor von nur 0,57 in Hamburg und 0,56 in Berlin zertifiziert. Zum Vergleich: Für gas- oder ölbeheizte Gebäude werden Faktoren von 1,1 bis 1,3 angesetzt.

Im Rahmen der Energiewende und der Umstellung der damit einhergehenden Umstellung der Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien kommen zunehmend weitere Wärmequellen zum Einsatz. So können z.B. mit Wind- oder Solarstrom betriebene Großwärmepumpen die thermische Energie liefern und zugleich dazu beitragen, die fluktuierende Einspeisung dieser Energiequellen zu glätten.[6] Als besonders vorteilhaft für die Integration hoher Anteile an erneuerbaren Energien bei zugleich sehr hohen Gesamtwirkungsgraden wird die Kombination von Blockheizkraftwerken und anderen in Kraft-Wärme-Kopplung betriebenen Kraftwerken mit Wärmepumpen sowie Wärmespeichern betrachtet.[7] In einem solchen System würden Wärmepumpen während Zeiten hoher Stromproduktion aus Wind- und/oder Solarenergie den Wärmebedarf decken und zugleich etwaige Stromüberschüsse verwerten, während die BHKWs abgeschaltet bleiben könnten. Bei nur niedriger Stromproduktion aus erneuerbaren Energien würden hingegen die BHKWs sowohl Strom und Wärme liefern. Durch die Integration von Wärmespeichern in ein solches System ließe sich zudem Strom- und Wärmeproduktion voneinander entkoppeln, sodass etwaige Verluste durch temporär nicht benötigte Wärme der BHKWs minimiert würden.

Diese Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit

  • 3 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude),
  • 3 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand),
  • 3 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.

Dank einer Förderung durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf ist die Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei.

Für das Ausstellen einer Teilnahmebestätigung wird eine Verwaltungsgebühr erhoben.
45 € für Nichtmitglieder.
30 € für Mitglieder des Aktionskreis Energie e.V.
Bitte zahlen Sie den Betrag passend bei der Veranstaltung.

Wenn Sie die Vergünstigungen für Mitglieder in Anspruch nehmen wollen, schicken Sie uns vor der Anmeldung Ihren Antrag auf Mitgliedschaft.

Wenn Sie zum ersten Mal kommen, schauen Sie besser zuerst auf die Wegbeschreibung.

Ihre Kontaktdaten verwenden wir ausschließlich zur Benachrichtigung über aktuelle Veranstaltungen des Aktionskreis Energie e.V. Für die Teilnahmebescheinigung geben Sie bitte Ihre vollständigen Adressdaten im Buchungsformular ein.


Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.