2. Besichtigung Quartier Weißensee in Hybridholzbau – KlimaschutzPartner 2019

Datum: 28. Mai 2019
Zeit: 16:30 - 19:30
Ort: Quartier Wir

Experten UE: 3-3-3
Moderation: Dipl.-Ing. Peter Schrage-Aden, Aktionskreis Energie e.V.
Referenten: Dipl.-Ing. Christoph Deimel, Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V., KEBAB gGmbH, Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
Förderung: Umwelt- und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf

Bildungsvortrag

2. Besichtigung Quartier Weißensee in Hybridholzbau – KlimaschutzPartner 2019

Wegen großer Nachfrage bieten wir eine weitere Besichtigung an. Zudem wurde das Projekt in der Kategorie „Erfolgversprechende innovative Planung“ auf den Berliner Energietagen mit dem KlimaSchutzPartner 2019 ausgezeichnet.

Nachhaltiges und ökologisches Bauen, da fällt der Blick ganz schnell auf den Holzbau. Dauerhafter Holzbau stellt eine mögliche CO2 Senke dar. In Gesamtenergiebilanzen schneidet der Holzbau sehr gut ab.

Mit rund 12.000 Quadratmetern Nutzfläche in fünf Gebäuden entsteht in Berlin-Weißensee die derzeit größte Holzbausiedlung in Deutschland. Vielfältige Nachhaltigkeitsaspekte werden hier in einem Quartiersprojekt umgesetzt: Neben dem Einsatz von Holzbautechniken und Fernwärmeversorgung sind auch moderne Wohnungsformen und ein Modell für soziales Miteinander Teil des Konzepts.

Durch die Konstruktion in Massivholz, das Fassadensystem als Holztafelbauweise mit Zellulosefüllung und einer Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung erreichen die Gebäude den KfW-40-Standard – d.h. sie verbrauchen 60 % weniger Energie als ein vergleichbarer Neubau. Die Gebäude sind an die örtliche Fernwärme angeschlossen und verfügen über eine semizentrale Abluftanlage, die etagenweise in den Treppenhäusern angeordnet sind. Zu- und Abluft werden über das Dach organisiert. Die Nachheizung erfolgt über Flachheizkörper bzw. Unterflurkonvektoren.

Die Form des Hybridbaus mit massiven Treppenhäusern erfüllt eine wesentliche Anforderung an den Brandschutz.
Der Einsatz von Holzfassaden und Holzdecken stellt darüber hinaus eine große Herausforderung für die Brandschutzplanung dar. Die Einhaltung der wesentlichen Anforderungen ermöglicht dennoch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Nach den Einblicken in die Planung eines Wohnquartieres in Hybridholzbau als alternative Bauweise für den Geschosswohnungsbau und den Nichtwohnungsbau, haben wir jetzt die Gelegenheit das Ergebnis zu betrachten.

Wie wurden die Anforderungen an
  • Luftdichtheit,
  • Sommerlicher Wärmeschutz,
  • Wärmedämmung und Brandschutz,
  • Aufbau der Wandkonstruktionen,
  • Wärmebrückenfreiheit und Bauphysik und
  • die erforderlichen Anschlussdetails umgesetzt.

Der Architekt Dipl.-Ing. Christoph Deimel führt uns über die Baustelle und wird von den Erfahrungen bei der Umsetzung berichten.

Hier finden Sie eine Pressezusammenstellung.


Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.