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Kirchstraße 1/3, Berlin, 14163
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Für den klimapolitischen Schwerpunkt der Veranstaltung haben wir VertreterInnen aus der Politik und Fachgremien eingeladen, die ihre Sicht auf die aktuellen Herausforderungen und Vorhaben erläutern und sich der Diskussion stellen.
Die Stiftung Baukultur, mit der uns viel verbindet, wird nächstes Jahr 25 Jahre. Der Vorsitzende Reiner Nagel wird uns über die Bedeutung der Baukultur in Einklang mit energetischen Sanierungen berichten. Beispiele dafür sind die Bruno-Taut-Siedlung und die Sanierung von Kastenfenstern.
Die Realisierung kalter Nahwärmenetze spielt in unserem Veranstaltungsprogramm eine wichtige Rolle und wird am Beispiel KLIQ präsentiert.
Wir erwarten Impulse und spannende Diskussionen zu den anstehenden Herausforderungen im Wahljahr 2026.
Unser Programm:
- Begrüßung durch den Vorstandvorsitzenden Ulrich Döbler
- Grußwort unserer Schirmherrin und Bürgermeisterin Maren Schellenberg
- Impulsbeiträge von AkteurInnen der Energiewende:
- Ulrich Döbler, kliQ-Berlin eG, – zugesagt
-> Stand der Umsetzung des kalten Nahwärmenetzes bei der kliQ-Genossenschaft in Berlin-Zehlendorf - Patrick Graichen, Bündnis 90/Die Grünen, Staatsekretär a.D. – zugesagt
-> Die Bundesregierung reduziert die Förderung regenerativer Energie. Wie schaffen wir eine bessere Kommunikation in der Energiepolitik? - Matthias Kollatz, ehe. Senator für Finanzen, baupolitischer Sprecher der SPD-AH-Fraktion – zugesagt
-> Wie will die Berliner Regierung angesichts der aktuellen Haushaltslage die erforderlichen Maßnahmen für die Energiewende realisieren? Welche Aufgaben sehen Sie dabei für Netzwerke wie den AK-Energie? - Thomas Heilmann, CDU, KlimaUnion e.V. – zugesagt
-> Wie will die Bundesregierung mit der aktuellen Politik von Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, die Klimaziele erreichen? - Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur – zugesagt
-> Wie können energetische Sanierungen in Einklang gebracht werden mit der (hohen) Baukultur?
- Ulrich Döbler, kliQ-Berlin eG, – zugesagt
Erfolgreicher Neujahrsempfang 2026 des Aktionskreis Energie e.V.

Am 20. Januar trafen sich 200 Mitglieder und PartnerInnen des AK-E zum traditionellem Neujahrsempfang, dieses Mal im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf.
Am 17. Februar begann nach dem Chinesischen Kalender das Jahr des Feuer-Pferdes, das für Mut, unbändige Energie und Transformation steht. Das haben wir gern aufgenommen.
Mit dabei waren unsere Schirmherrin, Bürgermeisterin Maren Schellenberg, die Bezirksstadträte Urban Aykal und Patrick Steinhoff, aus dem Abgeordnetenhaus u.a. Andreas Otto, Vorsitzender des Bauausschusses und der BVV-Vorsteher René Rögner-Francke sowie Mitglieder der Fraktionen.
Statt eines eigenen Berichtes legen wir ihnen den ausführlichen Artikel aus der Gazette von Frau Lorenz bei
https://www.gazette-berlin.de/artikel/n2751-aktionskreis-energie-ev.html
sowie den Artikel aus dem „Umweltdienstleister“
https://umweltdienstleister.de/2026/02/26/neujahrsempfang-aktionskreis-energie-auch-im-21-jahr-erfolgreich/
Hier der viel gepriesene Vortrag von Reiner Nagel:
2026-01-20_AkE_Reiner Nagel-Mit Baukultur Zukunft gestalten
Es war wieder ein Abend mit vielen Gesprächen, Vernetzungen und Anregungen für die weitere Arbeit des Vereins.
Unseren Referenten hatten wir vorher Fragen gestellt.
An Thomas Heilmann (CDU) ging die Frage:
Wir benötigen bis zum Jahr 2045 jährlich 0,8-1,0 Mio. neu installierte Wärmepumpen. In den letzten beiden Jahren waren es i. M. unter 240.000. Eine Einfamilienhaus-Wärmepumpe kostet installiert 30.-45.000 €, in vielen unserer Nachbarländer die Hälfte.
In der BAFA-Liste gibt es 6.000 Wärmepumpentypen, deren Kompressoren zu überwiegenden Teilen in Asien, vor allem China, gefertigt werden. Mittels Kaskadierung könnten wir mit ein bis drei in Europa hergestellten R-290-Grundmodultypen ca. 75 % des Marktes bedienen (und dadurch die Abhängigkeit vor allem von China reduzieren).
- Wie schaffen wir es, die Wertschöpfung nach Deutschland bzw. Europa zu holen und die Kosten zu halbieren?
- Gibt es dazu eine Allianz von Politik, Ministerien, Herstellern, Handwerk, Energieversorgern und beratenden Berufen?
An Reiner Nagel:
- Wie können wir gemeinsam dazu beitragen, dass die (hohe) Baukultur mehr Gewicht bekommt? Wie können wir Sie dabei unterstützten, dass der Erhalt von Baukultur und die klimagerechte Sanierung bei den Bürgern nicht als Belastung, sondern als Bereicherung wahrgenommen wird?
- Wie können wir von anderen Ländern lernen, die eine größere Wertschätzung der Baukultur zeigen, wie unsere Partnerstadt Barcelona, und wieder stolz auf die gebaute Stadt zu sein?
- Wie schaffen wir es, den Blick vom einzelnen Denkmal auf das Quartier zu weiten?
- Beispiel: Zerstörung von baukulturell wertvollen Fenstern in der Pufferzone der Hufeisensiedlung ohne Gegenmaßnahmen der Verwaltung.
- Kann und soll der AKE eine Rolle spielen auf dem Baukultur Konvent im Juli 26?
An Dr. Patrick Graichen (Grüne)
Die Kommunikation zum GEG war mangelhaft und bot Gegnern Tür und Tor für gezielte Falschinformationen.
- Wie können wir die Kommunikation so verbessern, dass der damals offensichtlich richtigen Weg so weitergegangen wird, dass möglichst viele Menschen mitgenommen werden?
- Was können Netzwerke wie der AK-E dabei leisten und wie sollten sie auf Landes- und Bundesebene unterstützt werden?
- Wofür sollten wir uns beim GEG einsetzen, dass es auch von der Opposition unterstützt wird, und der nächste Wahlkampf nicht im Heizungskeller ausgetragen wird?
An Mattias Kollatz (SPD)
- Wie will die Berliner Regierung angesichts der aktuellen Haushaltslage die erforderlichen Maßnahmen für die Energiewende realisieren? Das Bauinfo-Zentrum wird nach wenigen Jahren geschlossen, Förderprogramme geschrumpft, Öffentlichkeitsarbeit mangelhaft.
- Wie können wir die Kräfte und Köpfe in der Stadt bündeln? Welche Rolle spielen dabei Netzwerke wie der AK-Energie?
- Wie können solche Netzwerke besser gefördert werden, damit sie ihre Aufgabe erfüllen können? Wie können sie besser gehört werden?
Ein Mitschnitt der Veranstaltung ist in Arbeit und wird in Kürze zur Verfügung stehen.
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Die Veranstaltung ist ausgebucht.
