Optimierung in der Haustechnik- Heizung und Trinkwasser

Datum: 12. November 2019
Zeit: 17:30 - 20:00
Ort: KEBAB Vortragsraum

Experten UE: 3-3-3
Moderation: Dipl.-Ing. Georg Schmid, Aktionskreis Energie e.V.
Referenten: Olivier-Marc Eising, Wamo Zentralheizungsbau und Sanitäre Anlagen GmbH; Johannes Fellner, ACTAQUA GmbH; Marc Winzler, BWS Werksvertretung Sanitär GmbH


Veranstalter: Aktionskreis Energie e.V., KEBAB gGmbH, Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
Förderung: Umwelt- und Naturschutzamt Steglitz-Zehlendorf

Bildungsvortrag

Optimierung in der Haustechnik- Heizung und Trinkwasser

Duschverbot wegen Legionellenbefall in Berliner Mehrfamilienhaus! Mehrmalige chemische Desinfektion erfolglos. PAUL löst das Problem.

Die Wamo GmbH aus Berlin-Steglitz wurde vor gut zwei Jahren von der Handwerkskammer als Energiespar Meister ausgezeichnet. Wir hatten den Geschäftsführer Oliver-Marc Eising mit dem Thema „Einbau einer Gas-Wärmepumpe“ letzten Herbst zu Gast. Dabei kamen wir auf eine innovative Lösung für die Trinkwasserhygiene zu sprechen. Herr Eising berichtet diesmal von der Optimierung des gesamten Heizungs- und Trinwassersystems in einem größeren Objekt in Berlin.

In diesem Zusammenhang haben wir auch Herrn Johannes Fellner eingeladen, uns PAUL (Permanent Analytic Use Log) vorzustellen, die in dem Objekt eingesetzt wurde. PAUL sorgt demnach in der TWA für einen dauerhaft kontrollierten / dokumentierten thermisch-hydraulischen Abgleich mit mind. 55 Grad. Zirkulationspumpe und Heizung können ebenfalls eingebunden und bedient werden. PAUL kann demnach auch für den hydraulischen Abgleich auf das Heizungssystem übertragen werden.

Das innovative Konzept wird vor dem Hintergrund der wesentlichen Inhalte und Anforderungen der Trinkwasserverordnung und entsprechenden Richtlinien vorgestellt und erörtert.

Zur Gewährleistung der Hygieneanforderungen wurde die neue thermischen Solaranlage auf dem Dach des Hauses deaktiviert und damit eine ernüchternde Fragestellung aufgeworfen: Welchen Beitrag kann eine thermische Solaranlage in einem hygienischen Trinkwasserkonzept leisten? In welchen Heizungskonzepten behält eine thermische Solaranlage ihre Daseinsberechtigung?

Als Alternative, für unterschiedliche Anforderungsprofile in verschiedenen Gebäudearten, werden auch Lösungsansätze zur hygienischen Trinkwasserversorgung über dezentrale Frischwasserstationen vom Geschäftsführer der BWS Werktsvertretung Sanitär GmbH, Marc Winzler, am Beispiel der Stadthäuser von Stadtroda vorgestellt und diskutiert.

Diese Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit
  • 3 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude),
  • 3 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude)
  • 3 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), angerechnet.
Von der Architektenkammer Berlin werden
  • 3 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Auch von der Architektenkammer Brandenburg wird die Veranstaltung im Themengebiet Baupraxis als Weiterbildung anerkannt.

Dank einer Förderung durch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf ist die Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei.

Für das Ausstellen einer Teilnahmebestätigung wird eine Verwaltungsgebühr erhoben.
  • 60 € für Nichtmitglieder
  • 45 € für Mitglieder von Kooperationspartnern (LFE)
  • 30 € für Mitglieder des Aktionskreis Energie e.V.

Bitte zahlen Sie den Betrag passend bei der Veranstaltung.
Wenn Sie die Vergünstigungen für Mitglieder in Anspruch nehmen wollen, schicken Sie uns vor der Anmeldung Ihren Antrag auf Mitgliedschaft.

Wenn Sie zum ersten Mal kommen, schauen Sie besser zuerst auf die Wegbeschreibung.

Ihre Kontaktdaten verwenden wir ausschließlich zur Benachrichtigung über aktuelle Veranstaltungen des Aktionskreis Energie e.V. Für die Teilnahmebescheinigung geben Sie bitte Ihre vollständigen Adressdaten im Buchungsformular ein. Die Daten werden verschlüsselt übertragen!

DSGVO Datenschutzhinweis: Die Daten werden zur Veranstaltungsdurchführung an unseren Kooperationspartner, die KEBAB gGmbH, weitergeleitet. Eine Kopie der Teilnehmerlisten (Name, Vorname, Institution) geht an die VHS als Nachweis für Fördermaßnahmen. Siehe auch Datenschutzordnung des AkE.


Anmeldung

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